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In der Remagener Künstlergruppe RheinART haben sich derzeit 16 Künstlerinnen und Künstler zusammengefunden,
um gemeinsame Aktivitäten, wie Ausstellungen, Aktionen, Erfahrungsausstausch u.a. durchzuführen.
Dafür trifft sich die Gruppe regelmäßig ein Mal im Monat.

 
 

RheinART-Künstler und Kunst-Schüler
gemeinsam auf dem Kunst-Salon

Die Remagener Künstlergruppe RheinART trifft sich einmal im Monat um gemeinsame Aktivitäten zu planen, Erfahrungen auszutauschen, sich gegenseitig Anregungen zu geben und kreativ neue Ideen zu entwickeln. Für gemeinsame Ausstellungen gibt sich die Gruppe ein verbindliches Thema, das alle Teilnehmer/innen konkret bearbeiten und individuell umsetzen.

Das Thema zum 9. Remagener Kunstsalon lautete „Der Hutladen“. Als Inspiration diente das gleichnamige Bild von August Macke. Die Werke waren dann auch so vielseitig wie eine Gruppe individueller Künstler/innen eben sein kann. Den Besuchern der Ausstellung im katholischen Pfarrzentrum hat es gefallen.

Aus mehreren Ideen wurde dann die Aktion „Hutschau“ zu Eröffnung der Ausstellung kreiert. Zum einen wollte man mal was anderes als die sonst üblichen langweiligen Vernissagen durchführen. Wie wäre es mit einer Modenschau kunstvoll gestaltetet Hüte? Zu anderen hat die Gruppe sich vorgenommen, den Kunst-Nachwuchs in ihre Aktivitäten einzubeziehen. Gruppenmitglied Dagmar Ackermann Kunsterzieherin an der Integrierten Gesamtschule Remagen ergriff die Initiative. Mit ihrer Klasse 5b bastelte sie noch vor den Sommerferien Kunst-Hüte. Zu Beginn des neuen Schuljahres präsentierten die 20 Schülerinnen und Schüler der nun Klasse 6b dann auch persönlich ihre Kreationen auf dem Laufsteg. Dafür hatte die Künstlergruppe RheinART eigens in einen roten Teppich invesiert.

Waren die Schülerinnen und Schülerinnen bei der Generalprobe am Freitag noch aufgeregt, bei der Vorführung am Eröffnungstag des Kunstsalons schritten sie selbstbewusst zu flotter Musik und viel Szenenapplaus über den Catwalk. Ob der Mathe-Hut, Katz und Maus, der Schiefe Turm zu Pisa, die Wolkenburg, das Fischernetz oder der aufwendig gestaltete Fascinator – den rund 100 Gästen gefielen alle Kreationen. So gab es beim großen gemeinsamen Finalauftritt reichlich Applaus. Auch die Künstlerinnen und Künstler der RheinART waren von der Leistung der Schülerinnen und Schüler angetan Diese gemeinsamen Aktion, war ganz sicher ein besonderes Highlight beim diesjährigen Kunstsalon war. Markus Wald, Direktor der Integrierten Gesamtschule, brachte es auf den Punkt: „Eine klassische win-win-Situation“ war sein zufriedenes Fazit.

Für die Dauer des Salons wurden die Hüte dann auf dem roten Teppich ausgestellt.